 | Im Jahre 1895 wurde von Karl Friedrich Ungerer die weltweit erste Richtmaschine entwickelt. Ziel war, kleinste Metallplatten für die Uhrenindustrie präzise plan zu richten. Aus dieser Erfindung entstanden alle auf der Welt eingesetzten Richtmaschinen, unabhängig für Tafeln, Platten oder Bänder.
Diese mehr als 100 jährige Erfahrung ist die Basis für die heutigen, modernen Hochleistungs-Richtmaschinen. |  |  |  |
 | Die Konzeption und Planung jeder Richtmaschine erfolgt nach der Festlegung der zu bearbeitenden Materialien. Hierbei werden - neben der Erfahrung aus zurückliegenden Anwendungen - modernste CAD- und Computertechniken eingesetzt. Ein von Ungerer entwickeltes Simulationsprogramm ermöglicht, Planheit und Materialeigenschaften in Form eines Expertensystems darzustellen. Ebenso können alle Werkzeugparameter wie Richtwalzendurchmesser, Werkstoff, Oberflächengüte sowie die Ausführung der Zwischen- und Stützrollen auf die spezifischen Anforderungen hin ausgelegt werden.
Bewährte und optimierte Komponenten wie Kupplungswellen, Kupplungsköpfe, Richtwalzenwerkstoffe, Verteilergetriebe sowie Verstellmechanismen garantieren eine hochwertige Walzwerksausführung und eine lange Lebensdauer. Eine große Anzahl von Richtmaschinen, die seit mehr als 50 Jahren tagtäglich im Einsatz sind, unterstreichen diese Vorzüge.
Durch eine solide, mechanische Grundkonstruktion und eine präzise Werkzeugverstellung werden beste Planheitsergebnisse bei gleichzeitiger Spannungsreduzierung im Band- bzw. Tafelmaterial erreicht.
Die Kassetteneinstellung erfolgt automatisiert durch das Visualisierungssystem Planomat. Mit diesem werden alle Maschineneinstellungen vorgewählt und verwaltet. Ebenso können alle Auftragsdaten sowie sonstige Maschinendaten, wie Werkzeugabschliff, in dem Visualisierungs-System der Richtmaschine zentral hinterlegt werden. |  |  |  |